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Homöopathie für Hunde

Homöopathie für Hunde – Hilft sie wirklich?

Nicht jeder ist von der Wirkung der Homöopathie überzeugt, im Humanmedizinischen Bereich wird oft auf den Placeboeffekt verwiesen. Dies ist ein Effekt, der durch das Verabreichen einer wirkungslose Tablette ausgelöst wird, die dennoch die Beschwerden lindert, was wissenschaftlich gar nicht sein kann. Der Mensch „bildet“ sich also ein, ein Medikament würde helfen. Das ein homöopathisches Mittel beim Hund durch Einbildung wirkt, kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Doch hört man hier die These, dass das homöopathische Mittel dennoch ebenfalls einen Placeboeffekt auslösen kann, denn im Moment der Eingabe kümmert man sich vermehrt um das Tier.

Doch das kann widerlegt werden!

 

Homöopathie für Tiere

Die Wirkung der homöopathischen Mittel ist auch bei Tieren sehr unterschiedlich. Zum einen ist sie abhängig von der Lebenskraft des Patienten, zum anderen gibt es zahlreiche Störfaktoren, die dazu beitragen, dass die Wirkung eventuell ausbleibt. Hierzu zählt häufig auch die Unwissenheit des Halters, denn homöopathische Mittel dürfen zum Beispiel nicht mit Metall in Berührung kommen, da Metall die Heilinformation des Mittels verändern kann. Das Verabreichen der Globulis (kleine Milchzuckerperlen, versehen mit dem Wirkstoff) über Futter im Metallnapf ist also kontraproduktiv. Auch wenn die Globulis richtig gegeben wurden, so kann es durchaus vorkommen, dass sie nicht helfen. Hier liegt es meist daran, dass das Mittel nicht richtig passt, oder eine falsche Dosierung gewählt wurde.

Wer Homöopathie verabreichen möchte, der sollte sie auch nicht mit Futter verabreichen. Die aggressive Magensäure würde die Wirkstoffe nahezu zerstören. Homöopathische Mittel müssen dorthin kommen, wo sie sofort wirken können, nämlich auf der Mundschleimhaut.

Auf einem Plastiklöffel gereicht schlecken Hunde häufig die Globulis ganz einfach ab. Sollte das nicht klappen, so kann man die kleinen Zuckerkugeln auch in etwas stillem Wasser auflösen und die Lösung direkt ins Maul geben. Danach sollte man mindestens zehn Minuten kein Futter oder Leckerchen reichen, damit die Mundschleimhaut die Reize des Mittels aufnehmen kann.
Homöopathie für Hunde

Placeboeffekt?

Zum Vorwurf, das homöopathische Mittel bei Tieren einen Placeboeffekt besitzen, sollte man sich fragen: Wenn das Arzneimittel über beispielsweise den Plastikwassernapf verabreicht wird, dann kann das Tier überhaupt nicht wissen das es homöopathisch behandelt wird. Und dennoch merken viele Halter eine Verbesserung der Beschwerden ihres Vierbeiners. Doch wie oben schon beschrieben, ist die Homöopathie keine einfache Thematik. Vor allem wegen der Ähnlichkeit mancher Mittel ist es manchmal schwierig, eine gezielte Wirkung zu erreichen. Homöopathie gehört generell in erfahrene Hände. Nicht umsonst werden Homöopathen über einen langen Zeitraum geschult und ausgebildet und erlernen das Repertorisieren, also das Aussuchen der passenden Mittel für die jeweilige Erkrankung. Wichtig ist vor allem die Erkenntnis, welche Mittel Akutmittel sind und welche chronische Mittel sind. Beispielsweise ist Pulsatilla ein Akutmittel und Silicia das dazugehörige chronische Mittel. Auch Verwandtschaften mit anderen Mitteln sind bekannt. Ebenso gibt es homöopathische Mittel die sich nicht miteinander vertragen, beispielsweise Ingnatia und Nux Vomica. Diese Mittel sollten daher nicht zusammen verabreicht werden da sich ihre Wirkung gegenseitig aufheben würde. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Beachten der Potenzierungen. Die Potenz beschreibt die Stärke des Mittels. Eine D Potenz wirkt anders als eine C Potenz. Man sollte sich, bevor man homöopathische Mittel verabreicht, entweder von einem Homöopathen beraten lassen oder sich zumindest Kenntnisse auf dem Gebiet aneignen.

Fazit

Stimmt die Potenz und wurde das richtige Mittel gefunden, dann ist die Homöopathie eine tolle Alternative oder auch eine schöne Begleittherapie, die durchaus auch bei der gleichzeitigen Anwendung von Medikamenten des Arztes verabreicht werden kann. Ausschluss ist hier jedoch die Gabe von Kortison, welches das homöopathische Mittel wirkungslos macht.

Wer einmal die Wirkung eines homöopathischen Mittels bei seinem Tier erfahren hat, der weiß, dass es durchaus wirkt.

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