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Bindungsaufbau über Spiel, Futter und Berührungen

Eine feste Bindung und ein eingespieltes Team zwischen Halter und Hund, das wünscht sich jeder Hundebesitzer. Doch dieser Prozess erfordert Geduld, Konsequenz und Beschäftigung. Für eine intakte Beziehung muss der Hund seinen Besitzer als souveränen „Leiter“ kennen lernen, damit er lernt ihm zu vertrauen. Doch wie werden wir zum Vorbild für unseren Hund? Wir haben uns einmal näher mit diesem Thema beschäftigt.


Welpenprägung und Spiel Bindungsaufbau zum Hund
Mit der Anschaffung eines Welpen übernimmt der Halter die Verantwortung für ein Lebewesen, das mehr oder weniger von ihm abhängig ist. Der kleine Hund muss gesund ernährt werden, benötigt Bewegung und der Besitzer entscheidet, wie viel der Welpe von der großen, weiten Welt kennen lernt.
In dieser Phase prägt sich der Hund auf seinen Halter. Je mehr wir uns mit ihm beschäftigen, je mehr wir ihm zeigen und je mehr wir ihm beibringen, umso einfacher wird sich das spätere Zusammenleben gestalten. Welpen möchten ihre Umwelt erkunden und wollen am liebsten jeden Tag ein neues Abenteuer erleben. Um ihnen das zu ermöglichen, müssen wir einen gewissen Teil unserer Zeit für sie reservieren. Gemeinsam viel erleben verbessert die Bindung, gemeinsames Toben und Spielen macht nicht nur Spaß, wir fördern damit auch den Aufbau des Vertrauens zwischen uns und unserem Vierbeiner. Egal ob mit einem vorsichtigen Zerrspiel, der Erkundung und Entdeckung der Umgebung, oder der Beschäftigung mit einem geeigneten Welpenspielzeug, wichtig ist immer, wir starten die Handlung und wir beenden sie wieder. Das gemeinsame Spielen ist auch in der späteren Lebensphase eine willkommene Abwechslung und fördert die Beziehung.


Bindungsaufbau über Futter Bindungsaufbau zum Hund
Eine weitere Möglichkeit, die Bindung zu seinem Hund zu stärken ist die „Handfütterung“. Hier lernt der Vierbeiner: Alles Gute, in diesem Fall das Futter, kommt von seinem Menschen.
Bei dieser Futtermethode wird, anstatt im Napf serviert, entweder die gesamte oder ein Teil der Futterration über Training erarbeitet, beziehungsweise verfüttert. Der Halter hat die Möglichkeit, mit einem Futterdummy zu arbeiten, aus welchem der Hund nach erfolgreichem Apportieren belohnt wird. Mit Hilfe einer Futtertube
kann Nassfutter auch bei Spaziergängen mit geführt werden. Der Hund bekommt für bestimmte Ausführungen dann eine kleine Belohnung aus der Tube. So lassen sich leicht Sitz-Platz-Bleib Übungen erarbeiten. Mit Hilfe eines Belohnungsbeutels kann Trockenfutter ebenfalls bequem beim Spaziergang verfüttert werden. Diese Option ermöglicht auch Suchspiele in der Umgebung. Etwas Trockenfutter auf den Weg geworfen oder in einem Laubhaufen versteckt, wird den Hund begeistern und ihm zum Suchen veranlassen.

Bindungsaufbau über Berührungen Bindungsaufbau zum Hund
Rudelmitglieder die sich mögen, liegen in einem Wolfsrudel eng zusammen oder schmiegen sich aneinander. Das sogenannte „Kontaktliegen“ ist eine weitere Form, um die Beziehung zueinander aufzubauen und zu stärken. Auch unsere Hunden mögen diesen Kontakt zum Menschen. Hundehalter, deren Hunde auf der Couch oder im Bett liegen, kennen dieses Verhalten. Doch auch wenn der Hund nicht den Ruheplatz des Halters teilen soll, ist dieser Bindungsaufbau möglich. In diesem Fall legen wir uns einfach zu unserem Vierbeiner und kuscheln mit ihm. Dabei können wir ihn streicheln oder ihn leicht massieren. Wir können so das Körpergefühl des Hundes verbessern und Einfluss auf das Nervensystem nehmen, beispielsweise um den Hund zu beruhigen. Außerdem schaffen wir so eine vertrauensvolle und stressfreie Verbindung zum Tier und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Fazit
Bei allen Dingen, die wir gemeinsam mit unserem Hund unternehmen oder erleben, sei es im Verein, auf dem Hundeplatz, beim Spaziergang, im Haus oder bei anderen Aktivitäten, handeln wir als Hundehalter nach Möglichkeit überlegen und selbstbewusst. Wenn wir uns mit dem Hund beschäftigen, dann zeigen wir ihm gegenüber ein sicheres Auftreten und ein bewusstes Handeln. So lernt der Hund uns zu vertrauen und uns als Leitperson zu akzeptieren. Getreu nach dem Motto: Der denkende Teil in der Beziehung läuft auf zwei Beinen am anderen Ende der Leine.

 

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