bg bg bg bg bg
Wir verwenden Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Mit der Nutzung unserer Website akzeptierst du den Einsatz von Cookies entsprechend unserer Datenschutzbestimmungen.
OK Ohne Cookies fortfahren
Kategorien

Hunde richtig Motivieren

Ein gut erzogener Hund ist der Traum eines jeden Halters.
Wir merken sehr schnell, je besser der Hund erzogen ist, umso mehr Freiheiten hat er. Ein Hund der hört, darf gerne auch frei laufen, darf uns in Restaurants begleiten und verbringt noch mehr Zeit mit uns, eben weil er nahezu überall dabei ist.
Eine gute Erziehung ist also der Schlüsselpunkt im Zusammenleben mit unserem Vierbeiner. Was sich so einfach anhört, ist in Wirklichkeit harte Arbeit mit Konsequenz, aber vor allem der richtigen Motivation. Wir haben uns einmal Gedanken darüber gemacht, wie man einen Hund durch Motivation richtig trainiert, denn hier gibt es mehrere Möglichkeiten.

Motivation über Futter Mit Motivation zum Gehorsam - Wir haben ein paar Tipps.
Sagen wir es gleich vorweg, die wohl geläufigste Motivation ist die über besondere Leckerchen. Ein großer Teil der Hunde lässt sich sehr gut über Futter motivieren. Dazu kommt der positive Aspekt, dass das Erarbeiten des eigenen Futters eine artgerecht Trainingsmethode ist, denn Hunde lieben es. Diese Methode ist also zu empfehlen, wenn es nicht wieder ein paar Einschränkungen geben würde.
Hunde in Stresssituationen werden wahrscheinlich kein Futter annehmen. Das bedeutet also, je nach Gemüt unseres Vierbeiners, kommen wir mit dieser Belohnungsmethode nicht zum gewünschten Ergebnis. Außerdem müssen wir ganz besonders darauf achten, dass wir Übergewicht vermeiden und die Trainingsfutterration auf jeden Fall mit in die Tagesration des Futters einberechnen. Und leider können unsere Hunde gesundheitliche Probleme haben, die uns dazu zwingen, wenn überhaupt, nur bestimmte Leckerchen zu verfüttern. Gott sei dank hat sich der Fachhandel auch mit dieser Problematik beschäftigt und für nahezu jedes gesundheitliche Problem gibt es das richtige Leckerchen.

Motivation über Spielzeug Mit Motivation zum Gehorsam - Wir haben ein paar Tipps.
Wie oben bereits erwähnt gibt es bestimmte Situationen, in denen unser Hund sich einfach nicht mit Futter motivieren lässt. Hier kann man dann versuchen durch ein spannendes Spielzeug, gepaart mit einer tollen Spieleinheit, den Hund zu trainieren. Der Begriff „Balljunkie“ ist sicherlich den meisten Hundehaltern bekannt. Idealerweise muss zunächst eine gewisse Bereitschaft unseres Hundes vorhanden sein, sich auch mit dem Spielzeug zu beschäftigen. Lässt sich unser Hund über Spielzeug motivieren, haben wir diverse Möglichkeiten das passende für ihn zu finden.
Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Hund beim Spielen nicht zu sehr aufdreht und unsere Anwesenheit nur dazu nutzt, uns als Wurfmaschine zu missbrauchen. Ruhiges Handeln und Augenkontakt ist ein ganz wichtiger Punkt in diesem Bereich. Denn aus einem "Balljunkie" kann tatsächlich ein "Junkie" werden. Deshalb ist es wichtig den Hund genau zu beobachten und nicht einfach nur den Ball werfen.

Motivation über Zuneigung?
Wir haben zu Hause einen Hund, der weder über Futter noch über Spielzeug zu motivieren ist?
Dann probieren wir es über Streicheleinheiten. Wann immer unser Hund das tut, was wir von ihm verlangen, loben wir ihn überschwänglich mit froher Stimme und ganz viel Streicheln. Das verbessert unsere Beziehung untereinander und beide Partner profitieren von dieser Methode. Voraussetzung hierfür ist natürlich der verschmuste Hund, der Streicheln besonders liebt.

Unser Hund mag gar nichts davon?
Auch diese Hunde wird es geben. Wenn wir also einen Vierbeiner haben, der sich mit so gar nichts locken lässt, dann schweigen wir einfach. Das nicht Eingreifen in das Verhalten unseres Hundes sieht unser Fellträger durchaus auch als Bestätigung. Halter von sehr eigenständigen Hunderassen können bestätigen, häufiges Eingreifen wirkt sich auf Hunde häufig demotivierend aus.

Motivation leicht gemacht:

Mit Motivation zum Gehorsam - Wir haben ein paar Tipps.Emotionen:
Starten wir einen Versuch:
Loben wir einmal richtig überschwänglich korrektes Verhalten unseres Hundes. Erinnern wir uns an die Welpenzeit zurück, als wir mit dem Bademantel im Garten standen und beinahe einen Freudentanz getanzt haben, wenn unser Welpe ein Häuflein im Garten, statt in der Wohnung abgesetzt hat. Loben wir ihn noch einmal genauso übertrieben und schauen wir wie er reagiert. Er wird mit dem Schwanz wedeln und sich richtig mit uns freuen. So einfach kann Motivation über Emotionen sein.

Positiv statt negativ:
Wir neigen dazu, Negatives ständig zu sehen, Positives hingegen nehmen wir als „normal“ hin.
Beginnen wir also bei uns selbst, indem wir genauer auf unser Verhalten schauen, wenn unser Hund sich richtig verhält. Statt ihn nur dann zu tadeln, wenn er etwas nicht in unserem Interesse ausgeführt hat, loben wir ihn wenn er so handelt, wie wir es erwarten. Ganz schnell werden wir feststellen wie wenig Lob wir eigentlich verteilen und wie viel er eigentlich verdient hätte.

Der Zeitpunkt
Das Zauberwort "Timing" ist etwas, da sind wir häufig mit überfordert und viel zu spät. Aber man kann es üben. Sofort und unmittelbar nach einer richtigen Handlung muß unser Hund bestärkt werden, damit die Verknüpfung an dieses Verhalten positiv bleibt. Wenn unser Hund also Absitzt und wir erst noch anfangen das Leckerchen zu suchen, unser Hund aber bereits im „Sitzen“ den Nachbarshund schon wieder anbellt, dann belohnen wir ihn mit dem endlich gefundenen Leckerchen zwar für das eigentliche Sitz, doch unser Hund verknüpft das Bellen mit dem Leckerchen und wird fortan häufiger beim Bellen ein Leckerchen erwarten.

Überforderung
Bevor wir Dinge erwarten die unser Hund einfach nicht leisten kann, machen wir uns einmal Gedanken darüber, ob das, was wir gerade von unserem Hund verlangen seinen jetzigen Fähigkeiten schon entspricht. Wir können von unserem Hund kein „Bleib“ erwarten, wenn das Absitzen noch gar nicht richtig gefestigt ist. Wir müssen vorne beginnen, bevor wir am Ziel ankommen. Und meistens kommt man mit kleinen Schritten sehr viel schneller vorwärts.

Wenn wir uns einen gehorsamen und verlässlichen Hund wünschen, dann müssen wir dafür sorgen, dass wir ihm vermitteln, was wir uns von ihm wünschen. Und das ist hartes Training mit vielen Wiederholungen. Am Ende wird es sich auf jeden Fall lohnen und wir werden ein gefestigtes Team mit einem Hund, auf den wir stolz sind.



 
Produktempfehlungen