bg
Wir verwenden Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Mit der Nutzung unserer Website akzeptierst du den Einsatz von Cookies entsprechend unserer Datenschutzbestimmungen.
OK Ohne Cookies fortfahren
Kategorien

Der Futterdummy - über Geschmack zum Gehorsam

Apportieren ist für Hund und Halter ein tolles Spiel und fördert die Bindung. Doch manchmal sieht unser Hund diesen Spaß völlig anders, als wir es vielleicht wünschen. Haben wir den Ball oder das Stöckchen geworfen und läuft der Hund begeistert zum Holen, sieht er häufig das Zurückbringen nicht ein. Manche Vierbeiner sind sogar so stolz auf ihre Beute, dass sie diese auf keinen Fall mit uns teilen möchten.
Doch etwas anders sieht es beim Apportieren mit dem Futterdummy aus, denn hier braucht der Hund das Zusammenspiel mit uns.

Wie trainiert man mit dem Dummy?

Hund apportiert Dummy
Foto: Flickr Maja Dumat


Nicht nur Kinder lernen über Spiel und Spaß, auch für unsere Vierbeiner gilt diese Methode. Je toller sie eine Beschäftigung finden, umso interessierter sind sie. Apportieren bedeutet für unsere Hunde gezieltes Jagen und Nasenarbeit, ein Bedürfnis, welches nicht erlernt werden muss, sondern ihnen bereits von der Natur mitgegeben wurde.
Diese artgerechte Beschäftigung spricht die natürlichen Instinkte des Hundes an und hilft in der Hundeerziehung, denn der Halter kontrolliert den Jagdimpuls des Hundes. Der Vierbeiner muss lernen, erst auf Befehl mit dem Jagen zu beginnen und die Beute mit dem Menschen zu teilen, um seine Belohnung zu erhalten.
Damit wir nun das Potential des Futterdummys nutzen können, müssen wir ein paar Dinge beachten.

 

1. Zunächst einmal muss der Vierbeiner die Grundübung „Sitz“ beherrschen. Danach müssen wir die Übung steigern und das „Bleiben“ erlernen. Diese beiden Übungen sind im späteren Training von enormen Vorteil.

2. Jetzt können wir mit dem Futterdummy beginnen. Eigentlich soll der Dummy ja geworfen werden, während wir stehen bleiben und der Hund uns die Beute zurück bringt. Doch wie oben schon beschrieben haben einige Fellträger damit so ihre Probleme. Also beginnen wir das Training mit einer andere Möglchkeit, indem wir den Dummy vor den Hund werfen und selbst einfach weg laufen. Dieser kleine Trick hilft uns und sichert uns irgendwann das Bringen des Dummys. Der Hund lernt nämlich, der Beutel muß auf jeden Fall zurück zum Menschen gebracht werden damit er eine Belohnung bekommt. Und natürlich bekommt der Vierbeiner immer eine Belohnung aus dem Beutel wenn er ihn uns wieder gebracht hat.

 

3. Wir können dieses Übung sogar noch steigern, indem wir den Beutel fallen lassen und uns selbst verstecken. Ist sicheres Bringen gewährleistet, so kann man auch den Dummy verstecken und lässt den Hund suchen.

Nach und nach lernt der Fellträger jetzt, immer wenn ich das Dummy zurück bringe,

Hund mit Dummy
Foto: Flickr Maja Dumat

bekomme ich dafür eine Belohnung. Ist dieses Verhalten gefestigt, steht dem Apportieren nichts mehr im Wege. Der Dummy kann in der Wohnung, oder bei Spaziergängen versteckt werden, oder er muß nach dem Wurf gefangen und gebracht werden. Wichtig ist nur, der Hund bekommt erst dann seine Belohnung, wenn er seine Aufgabe richtig gemacht hat. Selbst das Apportieren eines Wasserdummys ist möglich, sofern der Hund nicht wasserscheu ist.

Welcher Futterdummy eignet sich?
Vor der Anschaffung des Futterbeutels sollte man sich Gedanken machen, mit was er befüllt werden soll. Es eignet sich hier für sowohl Trockenfutter, als auch Nassfutter, oder kleine Leckerlies. Bei der Auswahl des Dummys spielt außerdem die Größe eine Rolle. Die hochwertige Verarbeitung ist wichtig, damit der Beutel langfristig genutzt werden kann. Gerade wenn im Training Nassfutter verfüttert werden soll muss auf das Innenmaterial geachtet werden, sonst ist der Dummy schnell unbrauchbar.
Besonders die Futtermenge ist ein wichtiger Punkt. Belohnungen müssen in die Tagesration mit einberechnet werden, sonst hat der Vierbeiner schnell ein paar Pfunde mehr auf den Rippen. Zu Beginn des Trainings verbrauchen wir eventuell ein wenig mehr für die Belohnung. Häufig lohnt es sich, einen Teil der täglichen Futterportion abzuwiegen und für das Dummy-Training zu verwenden. Am Anfang kann auch die gesamte Ration zum Üben verwenden werden.

Vielleicht ist diese sinnvolle Beschäftigung genau das richtige für Dich und Deinen Vierbeiner?

Dann viel Spass beim Training!

Produktempfehlungen