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Hundebekleidung – Funktionell wichtig oder unsinniges Accessoire?

Ein sehr polarisierendes Thema ist die Bekleidung für den Hund. Was für den einen Halter ein absolutes „No-Go“ ist, bezeichnet ein anderer Hundebesitzer als „Must-Have“ Es gibt die absoluten Verfechter und die totalen Gegner. Doch könnte es sein, dass die Wahrheit vielleicht in der Mitte liegt?
Dass diese Frage weder mit einem Ja noch mit einem Nein zu beantworten ist?
Wir sind auf Spurensuche gegangen.

Gerade jetzt im Herbst beginnt die nasse und kalte Jahreszeit. Wir holen die wärmeren Sachen aus dem Kleiderschrank und wählen häufig zwischen funktionell, also warm und wasserdicht, oder tendieren mehr zur modischen Variante mit den dazu passenden Accessoires.
Was bei uns der Kleiderschrank löst, regelt bei den meisten Hunden die Natur. Das Fell verändert sich, wird dicker und dichter. Viele Hundehalter kennen die Problematik, der Staubsauger kommt immer öfter zum Einsatz, denn unser treue Gefährte lässt hier und da Haare. Das Sommerfell weicht dem Winterfell und eigentlich ist unser Hund damit auch gut ausgestattet.
Doch ein Rhodesian Ridgeback würde hier wahrscheinlich widersprechen, wenn er könnte.

Brauchen bestimmte Hunde oder Hunderassen Hundebekleidung? https://www.flickr.com/photos/71561164@N00/15950148601/in/photolist-5PLfod-qisFu6-nRDcDA-6mPeD9-8Kymo6-dA8NBG-gV2uWG-d1RECs-hDuWsh-yGQam-992mQZ-aen7kB-dwdG7g-kMTfUu-btQjXR-5Dk2RY-7K1XZS-qqjboE-7HbSx-eJxHu9-jVMeYH-95PKm1-mJ2Mbv-oba9UY-kiAodD-9H5u4F-dQobjZ-8XX2TG-pGnMez-5JCLne-cfWufs-ahYFow-keEghk-qtyhDN-kcuQDV-GMZPQ-e13gTs-fmtai9-7vhiCH-vTfMou-qXA6bB-btuaX7-aQsq58-aF5ymW-2q8ncs-9cEyuC-jKAcUr-tDbPDF-4XYuTn
Pauschalisieren kann man die Antwort nicht. Doch es gibt einige Punkte, die für oder gegen die Bekleidung sprechen.
Zunächst einmal stellt sich die Frage: Welcher Hunderasse gehört unser Hund an und wie entwickelt sich das Fell? Hat er ein wärmendes Unterfell mit entsprechender Unterwolle, die ihn vor Nässe und Kälte schützt?
Neben dem Ridgeback friert auch der Windhund oder ein kurzhaariger Jack Russell. Zumindest dann, wenn er an der Leine geht und nicht rennen darf.

Gerade der Ridgeback, dessen Heimatland das warme Südafrika ist, hasst Regen und reagiert sehr sensibel. Das ist auch logisch, denn Regentropfen treffen sofort seine Haut. Ihm fehlt jeglicher natürlicher Haarschutz und Kälte und Nässe lassen ihn sofort frieren.
Hier wäre ein leichter Regenschutz und im Winter sogar ein gefütterter Mantel während des Spaziergangs wirklich zu empfehlen. Doch dieser Regenmantel sollte funktionell sein. Denn ist er nicht atmungsaktiv entsteht eine Stauungshitze, die wiederum ungesund für unseren Hund ist.

Grundsätzlich ist es so, dass Hundekleidung immer funktionell sein sollte und erst dann modisch gut aussehen kann.
Auch muß man die Individualität des Hundes berücksichtigen. Nicht jeder Jack Russel hat ein Problem mit Kälte und nicht jeder Labrador liebt Nässe und damit den Regen.
Merkt man also, dass der Hund beim Spaziergang zittert weil er friert, dann bin ich als Halter dazu aufgefordert ihm zu helfen, denn der Ridgeback lebt jetzt nun einmal in kühleren Temperaturen als sie in Südafrika herrschen. Doch das hat er sich ja nicht unbedingt so ausgesucht.

Fakt ist, Hunde kommen mit kalten Temperaturen deutlich besser zurecht als mit der Hitze. Doch was wirklich Probleme bereitet, ist die feuchte Kälte, welcher sie in unseren Regionen ausgesetzt sind.
Beachten müssen wir jedoch eines:  wenn wir einen Hund mit natürlicher Unterwolle und dem natürlichen Fellwechsel bereits im Spätsommer einen Mantel anziehen, dann verhindern wir die Bildung der Unterwolle. Damit würden wir das Frieren im Winter unterstützen. Es kommt also auch noch auf das richtige Timing an.

Unterschiedliche Stoffe, atmungsaktiv und leicht
Nicht nur für Hunde mit wenig Unterwolle, sondern vor allem für ältere Tiere kann der Hundemantel sehr wichtig werden. Hundesenioren reagieren deutlich sensibler auf sinkende Temperaturen und auch wenn sie früher nie gefroren haben, so kann ihr zunehmendes Alter das Tragen eines Mantel sinnvoll machen, denn Stoffwechsel und Durchblutung lassen nach. Kommen jetzt noch Bewegungseinschränkungen hinzu, z.B. weil die Gelenke schmerzen, kann sich der Hundeorganismus selbst nicht mehr ausreichend erwärmen.
Wichtig ist bei der Auswahl des passenden Mantels vor allem der richtige Stoff und die Atmungsaktivität. Natürlich dürfen keine Giftstoffe verarbeitet sein und die Passform, sowie die Anziehfreundlichkeit muß gewährleistet sein.

Unnötiges Schwitzen und damit ein Überhitzen ist zu vermeiden!

So viel wie nötig, so wenig wie möglich ist hier ein guter Leitspruch bei der richtigen Auswahl. Kompliziert geschnittene Mäntel könnten gerade beim Anziehen schon zu einer Tortur für unseren Hund werden.https://www.hundeshop.de/hund/hundebekleidung/Hundemaentel-Sicherheit/Touchdog-Hundemantel-2in1-blau.html
Hundebekleidung dient zunächst dem Wohl des Tieres. Natürlich darf er in zweiter Linie dann auch modisch aussehen und unserem Geschmack entsprechen.

Für jeden Hund und jede Rasse zu empfehlen sind die Sicherheitswesten. Mit ihnen wird unser Vierbeiner auch in der dunklen Jahreszeit zuverlässig und rechtzeitig erkannt und unserer Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, denn wir können diese Bekleidung sogar selbst gestalten.
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