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Wie lernfähig ist ein Welpe?


Welpen sind neugierig und möchten alles genau wissen. Diese Eigenschaft ist sehr nützlich, denn sie prägt den Hund für sein späteres Leben. Während viele Eindrücke täglich zu verarbeiten sind, lernt der Welpe sein Zuhause, seine Umgebung und sein Umfeld Schritt für Schritt kennen. Deshalb haben wir Halter auch eine große Verantwortung. Denn nur das, was wir dem Hund zeigen und er es situationsbedingt verknüpft, prägt ihn für sein restliches Leben. Es ist also wichtig für uns, die Lernfähigkeit des Welpen richtig zu fördern und ihm zu zeigen, was wir von ihm möchten.

Wie entwickelt sich die Lernfähigkeit des Welpen?

Bei der Geburt des Welpen ist das Gehirn zunächst unterentwickelt und verfügt nur über einen gering genutzten Prozentanteil des eigentlichen Gehirns. Während sich die Entwicklung der Hirnleistung in den nächsten 3 Monaten entwickelt, sind die Wesenstendenzen, wie z.B. Ängstlichkeit, Mut oder vorsichtiges Verhalten bereits ab der achten Woche erkennbar. Nach Abschluss der Grundentwicklung beginnt die nächste Phase, die sogenannte Reifungsphase. Gebildete Synapsen vernetzen sich jetzt, so dass die spätere Lernphase beginnen kann. Eindrücke wie Umgebung oder Geräusche werden zwar noch unbewusst wahrgenommen, sind aber in der späteren Entwicklung nicht mehr komplett fremd. Etwa ab dem 3. Monat ist die große Entwicklungsphase des Gehirns abgeschlossen und die Weichen für das spätere Verhalten des Hundes sind gestellt. Während ein Kind ca. 7-10 Jahre für diese Entwicklung benötigt, verläuft die Lernfähigkeit des Welpen binnen dieser 3-4 Monate sozusagen im Zeitraffer.

Wie kann der Halter die Lernfähigkeit des Hundebabys fördern?

Hundewelpen betrachten ihre Welt als Abenteuer. Sie möchten alles erkunden und entdecken. Doch auch wenn es nicht so erscheint, um die Eindrücke richtig verarbeiten zu können brauchen sie Zeit. Deshalb sollte der Halter seinen Welpen langsam aber stetig an neue Erfahrungen heran führen. Gerade für frisch gebackene Hundeeltern ist dies häufig ein schwieriges Thema. Zunächst einmal hilft es, den Hund einfach in sein tägliches Leben mit einzubeziehen. Der Hund lernt so den Alltag kennen und es stellt sich für ihn ein wichtiger, täglicher Ablauf ein. Gerade Vierbeiner brauchen diese Routine. Auch der spätere Besuch einer Hundeschule fördert die Lernfähigkeit des Welpen. Beide Partner profitieren von diesen Besuchen, Halter tauschen ihre Erlebnisse aus und Welpen machen ihre Erfahrungen mit anderen Hunden. Wichtig ist hier zu erwähnen, dass diese Besuche durchweg positiv zu gestalten sind. Die Bedürfnisse der Welpen müssen beachtet werden und Mobbing durch andere Artgenossen ist zu unterbinden. Auch der Satz: „Das machen die Hunde untereinander aus“ hat sich hier als gefährlich erwiesen. Wir Halter sollten immer einschreiten, denn der Hund soll uns vertrauen. Wie kann er das, wenn wir ihn in einer für ihn unangenehmen Situationen nicht beschützen oder ihn gar alleine lassen?

Richtig Füttern

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die richtige Ernährung des Welpen. Gerade in der Wachstumsphase müssen dem Hund genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung stehen, damit sich das Gehirn, die Zähne, die Knochen und die Muskulatur richtig ausbilden können. Es ist also wichtig, auf die Hochwertigkeit des Futters zu achten, damit dem Hund alle nötigen Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung zur Verfügung stehen.

Zeit und Geduld für den Welpen

Ruhephasen sind für den kleinen Hund ganz wichtig, sonst besteht die Gefahr einer Reizüberflutung. Deshalb müssen wir darauf achten unseren Vierbeiner nicht zu überfordern, auch wenn er uns überhaupt nicht müde erscheint. Wir sollten ihm die Möglichkeit bieten selbst zu entscheiden, wann es für ihn zu viel wird. Kurze Spaziergänge und kleine, dafür aber häufigere Spieleeinheiten mit einem  Welpenspielzeug sind für den Anfang sinnvoller. Damit der Hund lernt, dass wir darüber entscheiden wann wir gemeinsam spielen, brechen wir das Spielen auch ab. Es wäre falsch zu warten bis der Hund müde ist und das Spielen von selbst beendet. Hunde können und müssen jeden Tag etwas Neues erleben dürfen, doch Hundehalter brauchen dazu ein wenig Geduld.
Durch Reizüberflutung können später Probleme entstehen. Gönnen wir dem Welpen Zeit seine Umwelt langsam zu erforschen und führen wir ihn behutsam in unsere Welt. So entwickelt sich Vertrauen und Liebe, das Band für ein gemeinsames und glückliches Zusammenleben.

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