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Winterzeit – Hundepfoten richtig pflegen


Gerade im Winter sind Hundepfoten nicht nur Schnee und Eis ausgesetzt. Vor allem Streusalz in den Städten und Gemeinden setzen den Pfoten ordentlich zu. Kommt es jetzt noch zu Verletzungen und Wunden, ist eine richtige Versorgung nötig um dem Hund schnell zu helfen.

Gerade nach dem frühen morgendliche Spaziergang mit dem Hund ist die Pfotenkontrolle noch wichtiger als nach den späteren Hunderunden. Denn der plötzliche Wechsel von Tauwetter zu Nachtfrost verwandelt die Spazierwege manchmal in eine vereiste Landschaft mit scharfen Eiskanten. Doch auch frisch gefallener Schnee macht den Hundepfoten zu schaffen, denn häufig sammelt er sich zwischen den Pfotenballen an und erschwert das Laufen.

Beginnt der Hund zu humpeln, möchte nicht mehr weiter laufen oder setzt sich sogar hin, ist es höchste Zeit die Pfoten zu kontrollieren. Kleine Schneeklumpen können sofort entfernt werden. Generell empfiehlt es sich, das Fell zwischen den Pfoten zu kürzen.
Schlimmer noch sind kleine Verletzungen bis hin zu blutigen Schnitten, durch zum Beispiel scharfkantiges Eis. Diese Wunden sollten grundsätzlich fachmännisch versorgt werden, denn sonst können für den Hund Schmerzen und Probleme beim Laufen entstehen die im schlimmsten Fall sogar chronisch enden.

Was tun bei Verletzungen

Falls der Hund noch laufen kann, geht man umgehen nach Hause. Dort werden die Pfoten mit klarem Wasser vorsichtig abgespült. Aufpassen, denn wenn der Hund Schmerzen hat ist ein Zuschnappen zu diesem Zeitpunkt nichts ungewöhnliches. Häufig sieht man jetzt schon wie groß eine etwaige Verletzung ist. Befindet sich sogar ein Fremdkörper in der Wunde so kann man versuchen ihn mit einem sauberen Tuch zu entfernen. Bei Unsicherheit überlässt man diese Behandlung dem Tierarzt.

Gerade wenn die Wunde stark blutet oder der Hund nicht mehr laufen kann, verliert man am besten keine Zeit mit eigenen Maßnahmen, sondern sucht sofort Hilfe.
Gegebenenfalls müssen stark blutende Wunden mit einem Druckverband erstversorgt werden. Ein kurzer Anruf in der Tierarztpraxis hilft Arzt und Mitarbeitern sich auf den Besuch vorzubereiten.
Glatte Schnitte, wie sie z.B bei Verletzungen durch Glasscherben vorkommen verheilen rasch. Ist die Wunde versorgt, vielleicht genäht, so bedarf es hier nur einer eventuellen Gabe von Antibiotika und ein paar Tage Schonung, damit die Hundepfote verheilen kann. Größere Schäden oder sogar das Fehlen von Teilen der Ballenhaut, führen meistens zu langwierigen Heilungsverläufen und erfordern häufig recht viel Geduld.
Pfoten- und Ballenverletzungen sollten immer vom Tierarzt versorgt werden. Wird die Pfote nicht fachgerecht gepolstert und mit dem richtigen Druck verbunden, können sie dem Hund mehr schaden als nutzen. Auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Verbandswechsel sind besser von Fachpersonal auszuführen. Eigene Verbandswechsel durch den Halter sind jedoch nach fachkundiger Einweisung auch selbst möglich.

Vorbeugung

Gerade im Winter lohnt es sich, den Hundepfoten mehr Pflege und Beachtung zukommen zu lassen. Einige Cremes, oder Pfotensprays aus dem Fachhandel schützen die Pfoten vor Wind und Wetter. In extremen Fällen kann sogar das Tragen von sogenannten Booties nötig sein. Besonders, wenn der Hund häufig und länger auf Schnee und Eis laufen soll, sind diese Hundeschuhe fast schon eine Pflicht.
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Durch die Vorsorge und das tägliche Kontrollieren der Hundepfoten, erspart man sich und seinem Hund viel Zeit, Geduld und vor allem Schmerzen.

 

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