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Zecken richtig entfernen

Es ist wieder soweit. Der Frühling naht und mit ihm erwacht nicht nur die Flora zu neuem Leben sondern leider auch die unbeliebten Zecken.
Während einige Hunde deutlicher weniger von Zecken befallen werden, sind andere ein regelrechtes Sammelopfer dieser Plagegeister. Immer wieder kommt es dann vor, dass sich Stichstellen entzünden und ein massiver Juckreiz entsteht. Spätestens jetzt ist der Halter gefragt, um seinem Hund rasche und schnelle Hilfe zu verschaffen.

Je eher umso besser
Wenn wir bei unserem Hund eine Zecke entdecken müssen wir möglichst schnell handeln. Je eher wir dem Feind zu Leibe rücken, umso besser für unsere Fellnase. Je länger eine Zecke das Blut saugen kann, umso höher ist die Gefahr der Übertragung von gefährlichen Krankheitserregern, Entzündungen, Juckreiz und Schwellungen. Der bei uns heimische gemeine Holzbock überträgt hauptsächlich Anaplasmose oder Borreliose. Doch auch seltenere Zeckenarten werden immer häufiger und mit ihnen Erkrankungen wie Ehrlichiose und Babesiose.

Entfernen, aber wie?
Grundsätzlich darf eine Zecke niemals gequetscht oder mit Hilfsmitteln erstickt werden. Durch Quetschen und Ersticken gelangen Krankheitserreger aus dem Zeckenkörper über die Mundwerkzeuge in die Stichstelle und somit in den Organismus des Wirtes. Es ist durchaus möglich, die Zecke mit den eigenen Fingernägeln zu entfernen, doch hier scheitert es häufig am eigenen Ekelfaktor.
Der Fachhandel verfügt über diverse Hilfsmittel, um den Blutsauger zu entfernen. Bewährt haben sich Produkte, bei denen kein Druck auf den Zeckenkörper ausgeübt wird. An das Mundwerkzeug der Zecke angesetzt, lässt sich das Tier leicht entfernen. Es ist dabei egal, ob man sie rechtsrum oder linksrum entfernt, nur behutsam muss es sein. Neben der Greifzange eigenen sich vor allem sogenannte Zeckenheber besonders gut. Mit der Kerbe voran, wird der Heber vorsichtig unter die Zecke geschoben. Der so am Mundwerkzeug fixierte Parasit, lässt sich dann ganz leicht herausziehen.
Trotz aller Bemühungen bleibt es manchmal nicht aus, dass eventuell ein kleiner Teil des Zeckenkopfes stecken bleibt. Häufig unterstützt unser Hund durch ruckartige Bewegungen diese Missgeschick auch noch. Die gute Nachricht, ein steckengebliebener Kopf ist beim Hund weitaus ungefährlicher als bei uns Menschen. Während wir einen Arzt aufsuchen müssen, reicht es beim Vierbeiner die Bissstelle mit etwas Desinfektionsmittel zu betupfen und dann für einige Tage zu beobachten. Entzündet sich die Einstichstelle, muss auch der Hund zum Tierarzt. Jedoch sind Probleme mit eingewachsenen Zeckenresten beim Hund wesentlich seltener.

Vorbeugung ist die beste Alternative
Die Devise lautet: Keine Infektion ohne Stichverletzung. Deshalb ist der Schutz vor einem Zeckenbiss die beste Möglichkeit. Im Fachhandel und beim Tierarzt gibt es viele hochwertige Produkte um seinen Vierbeiner zu schützen. Nicht immer muss es Chemie sein, dass kann der Halter selbst entscheiden. In einigen Region reicht vielleicht ein biologischer Schutz aus. Wer in einer stark Zeckenbesiedelten Gegend lebt, wird aber ohne ein chemisch wirkendes Präparat nicht auskommen.

Fazit
Jede infizierte Stichverletzung gehört in tierärztliche Behandlung, damit über die weitere Behandlungsmöglichkeit entschieden werden kann. Vorbeugung ist jedoch der beste Schutz und mit den vielseitigen Möglichkeiten sicherlich auch kein unlösbares Problem mehr. Findet man dennoch eine Zecke, ist schnelles Handeln ein weiterer Punkt, um mögliche Gefahren abzuwenden.

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