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Hundesport - Fährtenarbeit

Fährten ist eine der ältesten Hundesportarten, es kann separat betrieben werden, ist aber auch Teil des Gebrauchshundesports. Der Fährtenleger geht auf einer Wiese oder einem Feld eine bestimmte Strecke mit mehreren Winkeln und legt auf der Spur auch einige Gegenstände aus. Bei jedem Fußtritt entstehen Bodenverletzungen, in denen bestimmte Bakterien zu arbeiten beginnen, die der Hund riecht. Nach einer bestimmten Zeit wird der Hund am markierten Fährtenabgang angesetzt und erschnüffelt nun jeden Fußtritt. Findet er einen Gegenstand zeigt er diesen an, indem er sich davor ablegt. Beim Fährten soll der Hund exakt der Spur des Fährtenlegers folgen, und zwar dessen Fußtritten (im Gegensatz zum Mantrailing, wo der Hund menschlichen Geruchspartikeln folgt, die zum Teil verweht sein können. Der Mantrailer läuft also nicht spurtreu). Da man ohnehin zuerst mit der Eigenfährte beginnt, kann man gleich mit dem Welpen anfangen: Eine Markierung für den Abgang, ein Geschirr, eine lange Leine, tolle Leckerchen und ein Trainingsbuch - schon kann es losgehen.

Für wen geeignet?
Für sportlich ambitionierte Mensch-Hund-Teams. In der Regel findet man im Fährtensport so genannte Gebrauchshunderassen wie Schäferhund, Riesenschnauzer, Boxer oder Rottweiler, grundsätzlich macht Fährten aber fast allen Hunden Spaß.